Wissenswertes

Hier findest du spannende Fakten und überraschende Infos rund ums Alpaka – perfekt, um beim nächsten Gespräch mit Wissen (und einem Lächeln) zu glänzen!

Herkunft & Geschichte

Alpakas stammen ursprünglich aus den Hochlagen der südamerikanischen Anden, vor allem aus Peru, Bolivien und Chile. Schon vor über 6.000 Jahren wurden sie von den Inkas gezähmt – hauptsächlich wegen ihrer weichen, wärmenden Wolle, die als „Vlies der Götter“ galt.

Rassen der Alpakas

Aussehen und Rassen

Körperbau: Alpakas sind die kleinsten Mitglieder der Kamelfamilie. Sie werden 80–100 cm hoch und wiegen meist zwischen 50 und 90 kg.

Fellfarben: Es gibt Alpakas in 22 natürlichen Farbschlägen – von schneeweiss über caramel bis tiefschwarz. Auch gescheckte Tiere kommen vor.

Es gibt zwei Alpakarassen:
Huacaya: Flauschiges, teddybärenartiges Fell.

Suri: Langes, gelocktes Fell, das in Strähnen herabhängt.

Alpakawolle

Besonders weich & warm: Alpakawolle ist fünfmal wärmer als Schafwolle, sehr fein, kaum kratzend und hypoallergen, da sie kein Lanolin enthält.

Farbenvielfalt: Die Wolle gibt es in vielen Naturfarben, sie ist wasserabweisend und schwer entflammbar.

Verwendung: Aus Alpakawolle werden Pullover, Schals, Socken und Decken hergestellt – alles besonders langlebig und angenehm zu tragen.

Wollkneuel aus Alpakawolle
Junges Alpaka schaut neugierig

Nachwuchs & Alter

Die Tragezeit beträgt etwa 11,5 Monate. Jungtiere heissen „Crias“ und wiegen bei der Geburt 5–10 kg.

Alpakas werden meist 15–25 Jahre alt.

Fun Facts

Sie haben ein „Toiletteneck“: Alpakas suchen sich eine feste Stelle auf der Weide, an der die ganze Herde ihr Geschäft verrichtet – sehr ordentlich!

Sie können bis zu 15 verschiedene Summtöne von sich geben, um miteinander zu kommunizieren.

Alpakas können ziemlich schnell laufen und sogar Sprünge machen, wenn sie sich freuen.

Jedes Alpaka hat einen eigenen „Frisurenstil“ – von wuschelig bis glatt, alles ist möglich!

Alpakas liegen an der Sonne